Sanierung zum Effizienzhaus: Bundesförderung für effiziente Gebäude nutzen
Wer sein Haus zum Effizienzhaus saniert, erhält von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Förderung. Diese Förderung gibt es in Form eines Kredites mit Tilgungszuschuss. Das bedeutet, der zurückzuzahlende Kreditbetrag wird reduziert und die Laufzeit verkürzt. Je besser die Effizienzhaus-Stufe der Immobilie, desto höher ist der Tilgungszuschuss.
Beim Erreichen der Effizienzhaus-Stufe 85 oder besser wird die Sanierung mit einem Kreditbetrag von bis zu 120.000 Euro gefördert. Der maximale Kreditbetrag steigt auf 150.000 Euro, wenn das Gebäude bei der Sanierung zusätzlich die Kriterien für eine Erneuerbare-Energien-Klasse (EE) oder eine Nachhaltigkeits-Klasse (NH) erfüllt.
Für die Sanierung eines „Worst Performing Buildings“ (WPB) gibt es 10 Prozent Extra-Tilgungszuschuss, für die serielle Sanierung (SerSan) noch einmal 15 Prozent. Bei gemeinsamer Beantragung von WPB- und SerSan-Bonus ist der Bonus in Summe auf 20 Prozent gedeckelt. Daraus ergibt sich folgender Überblick der Effizienzhaus-Förderung:

So erhalten Sie die Sanierungsförderung zum Effizienzhaus
In vier Schritten zur Effizienzhaus-Förderung bei der Sanierung:
1. Vor Beginn des Umbaus müssen Sie einen Energieberater beziehungsweise Experten für Energieeffizienz beauftragen. Dieser begleitet die Maßnahmen und stellt am Ende die erforderlichen Unterlagen aus, um den Kredit zu beantragen und den Tilgungszuschuss zu erhalten.
2. Finanzierungspartner finden und Kredit beantragen: Den Kreditantrag stellen Sie nicht direkt bei der KfW, sondern über einen Finanzierungspartner. Das kann eine Bank, aber auch eine Bausparkasse sein.
3. Kreditvertrag abschließen, Maßnahmen starten: Nach Abschluss des Kreditvertrages können Sie die Handwerker beauftragen.
4. Bestätigung einreichen und Tilgungszuschuss erhalten: Nach Abschluss der Arbeiten wird die (vom Energieberater ausgestellte) Bestätigung der Energieeffizienz der Maßnahmen geprüft und der Tilgungszuschuss ausgezahlt.
Die Effizienzhaus-Förderung bei der Sanierung läuft bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau unter dem Programmnamen 261.
